Die Sendung 10vor10 von SRF widmete sich gestern der Instandhaltung von e-Scootern und zeigt einen spannenden Einblick in die Geschäftsmechanik von Bird und co. Und zwar funktionierten diese Firmen nach dem Franchise-Prinzip, das sonst von McDonalds oder Dunkin' Donuts bekannt ist.

Das bedeutet, Bird verkauft die Scooter und die Lizenz, um diese zu betreiben an einen lokalen Franchisenehmer (im Beispiel Zürich ist dies ein Zügelunternehmen). Der lokale Franchisenehmer bezahlt einen Teil des Umsatzes an Bird und muss sich darum kümmern, dass die Trottis in einem guten akzeptablen Zustand sind. Das finanzielle Risiko liegt damit also beim Franchisenehmer, im Gegenzug kann sich dieser auf eine bekannte Marke und eine erprobte Infrastruktur abstützen. Dies ist am Beispiel der Trottis die Bird-App und die Scooter, die darauf abgestimmt sind.

Unter dem Strich passen die Scooter ins Geschäftsmodell der Gig-Economy. Die Franchisenehmer selbst beschäftigen nämlich Leute im Stundenlohn (der nicht besonders hoch sein dürfte), um die Scooter bereitzustellen und einzusammeln.

Was machen die Trottis mit unseren Städten?

Zusätzlich drehte sich auch die Sendung Einstein am letzten Donnerstag um die «Mobilität der Zukunft», auch dies eine sehr sehenswerte Sendung: